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Dieser Beitrag wurde am 7. Juli. 2008 in der Kategorie von der Regierung veröffentlicht.
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Angesichts des Abbaus der Arbeitslosigkeit in Deutschland gibt es Forderungen, das Personal der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu reduzieren. Das ist nicht im Sinne der Arbeitslosen und der anderen Menschen, die Leistungen von der BA beziehen. „Angesichts der vor uns liegenden Aufgaben plant der Vorstand der BA keinen Personalabbau“, sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der BA.

Rund 58.000 der derzeit knapp 100.000 Beschäftigten der BA sind im Bereich der Arbeitslosenversicherung tätig. Sie beraten, vermitteln, gewährleisten die Leistungszahlungen an Arbeitslose und Unternehmen oder sind mit Verwaltungsaufgaben betraut. Zwar hat die BA in den vergangenen Jahren durch interne Reformen Personalkapazitäten frei spielen und in die wichtigen Kernaufgabenbereiche Beratung und Vermittlung stetig umsteuern können, aber das ist noch nicht ausreichend. In Zeiten guter Konjunktur finden gut ausgebildete Arbeitnehmer in der Regel schnell wieder Arbeit, die eher arbeitsmarktfernen Arbeitsuchenden müssen dagegen intensiver betreut werden. Im Bundesschnitt kümmert sich heute eine Vermittlungsfachkraft um mindestens 140 Arbeitsuchende. Das ist bei weitem nicht optimal.
Etwa 35.500 Mitarbeiter der BA arbeiten – in Kooperation mit den Kommunen – im Bereich der Grundsicherung und knapp 3.500 in den Familienkassen. Angesichts der zu bewältigenden Aufgaben und auch der zusätzlichen Belastungen durch aktuelle Gesetzesänderungen (z.B. Kinderzuschlag) ist hier ein Personalabbau undenkbar.

Presse Info 033 der Bundesagentur für Arbeit vom 03.07.2008

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. baudoy
    kommentiert am 7. Juli 2008 um 10:02 | Permalink

    Irgendwie verwundert mich der Gedanke an einen Personalabbau bei der Bundesagentur für Arbeit.
    Die Bearbeitungsdauer von Anträgen bzw. Widersprüchen ist ja trotz des angeblichen Abbaus der Arbeitslosigkeit nicht gesunken.
    Wer es sich schon mal angetan hat, persönlich bei der ARGE oder im Jobcenter vorbeizuschauen, muss wohl zwangsläufig an einer Unterbelegung des Personals der Bundesagentur gedacht haben.

    Das “Freispielen” von Personalkapazitäten erklärt, warum viele Entscheidungen zu Widersprüchen und Klagen führen. Es wurde wohl unter anderem auch Personal “freigespielt”, welches nicht über die notwendige Kompetenz für die neuen Aufgabengebiete verfügte.

    Die vorherigen Sätze sprechen auch nicht unbedingt dafür, dass die internen Veränderungen (sogenannten Reformen) ihre Ziele erreicht haben.

  2. kommentiert am 18. Oktober 2008 um 16:35 | Permalink

    In Zeiten guter Konjunktur finden gut ausgebildete Arbeitnehmer in der Regel schnell wieder Arbeit, die eher arbeitsmarktfernen Arbeitsuchenden müssen dagegen intensiver betreut werden. Im Bundesschnitt kümmert sich heute eine Vermittlungsfachkraft um mindestens 140 Arbeitsuchende. Das ist bei weitem nicht optimal.

  3. kommentiert am 18. Oktober 2008 um 17:19 | Permalink

    achja hier n link über die thematik.
    http://www.sozialticker.com/personalabbau-bei-der-bundesagentur-nicht-im-interesse-der-arbeitslosen_20080704.html

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