Dass wir in Deutschland ein „Sozial-Staat“ sind wissen alle – aber wissen dies auch alle zu schätzen? Eigentlich hört man die Mehrheit immer nur „schimpfen“ – selten, dass es mal etwas Gutes zu sagen gibt. Aber was wäre denn mit den Menschen, die Hartz4 erhalten – gäbe es diese Sozialleistung nicht mehr? Wie würden denn diese Menschen ohne die Hilfe der Steuerzahler – und des Staates leben? Sicherlich kann man mit den Hartz4-Leistungen keine großen Sprünge machen, dennoch darf hier Einiges nicht vergessen werden.
Trotz Hartz4 ein gutes Leben
Wenn man nämlich bedenkt, was einem Hartz4-Empfänger alles bezahlt wird, sieht die „Realität“ doch schon wieder anders aus. Die Miete wird bei Angemessenheit in vollem Umfang (- komplett) übernommen. Sollte ein Umzug „notwendig“ sein, werden die Umzugskosten – sowie das Mietkautionsdarlehen übernommen (- sofern „zuvor“ eine Mietangemessenheitsprüfung erfolgte). Zudem wird die Nebenkostenabrechnung übernommen (- sollte eine Nachzahlung erfolgen müssen). Des weiteren ist man als Hartz4-Empfänger von den GEZ-Gebühren befreit.
Man sollte auch für Kleinigkeiten dankbar sein
Seit dem Jahre 2011 gibt es das „Bildungs- und Teilhabe Paket“, wovon die Kinder Nutzen haben. Hier werden nach Bestätigung der Schule die Nachhilfekosten in vollem Umfang übernommen – zudem darf man sich aussuchen, in welches Institut man sein Kind tun möchte! Die Kosten für Sport werden ebenso übernommen (Zehn Euro monatlich – nach Bestätigung der Anmeldebestätigung eines Sportclubs). Nicht zu vergessen sind die Mittagsessen-Kosten, die gleichfalls bis zu einer gewissen (- monatlichen) Pauschale übernommen werden. Selbst Leute die in Vollzeit berufstätig sind, haben teilweise nicht mehr Geld wie Hartz4-Bezieher (- und oftmals sogar weniger!). Doch hier kommt es dann auch darauf an, nicht vom Staat abhängig zu sein, oder sein zu müssen.




