In Deutschland gibt es rund 700.000 Hartz 4 Empfänger, die einem Minijob nachgehen. Ab dem kommenden Jahr dürfen diese Personen 10 Euro mehr von Ihrem Verdienst behalten, welche ihnen niemand mehr nehmen darf.
Dieses Geld wird den Personen durch das deutsche Sozialgesetzbuch zugesprochen. Allerdings kommt dies nur dann zustande, wenn die Koalition es zuläßt, dass die Grenze der Minijobs angehoben wird. Derzeit liegt diese bekanntlich bei 400 Euro, soll jedoch 2012 auf 450 Euro angehoben werden. Dies gab man jedoch von der Bundesagentur für Arbeit in einem Interview an. Das Interview wurde bereits am Mittwoch den 22.11.2011 durch die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht. Derzeit dürfen Hartz 4 Empfänger lediglich 100 Euro verdienen, welche nicht über die Regelleistungen verrechnet werden. Jeder weitere Euro wird angerechnet. So kann ein Harzt 4 Empfänger zwar bis zu 1000 Euro dazu verdienen, bekommt davon jedoch nur 20% ausgezahlt. Rechnet man die 100 Euro hinzu, kommt man hier maximal monatlich auf einen Betrag von 160 Euro. Kommt es also zu der Erhöhung der Minijobs wären es 170 Euro.
Da der Regelsatz sowieso um weitere 10 Euro angehoben werden soll, könnte ein Hartz 4 Empfänger, der einer geregelten Arbeit nachgeht, monatlich 20 Euro mehr einstreichen, was im ersten Moment für viele sehr wenig klingt. Muss man jedoch jeden Cent zwei mal umdrehen, kann dies ein gewaltiger Sprung sein. Geplant ist die Einführung bereits zum ersten Juli 2012. Da der Arbeitnehmer eines Minijobs keinerlei Sozialabgaben, geschweige denn Steuern zahlen muss, wird dies eine sehr positive Auswirkung für viele Hartz 4 Empfänger haben. Diese Jobs sind häufig auf einen gewissen Zeitraum beschränkt, doch dies sollte niemanden entmutigen, denn Firmen, die vielleicht die Arbeit zu schätzen wissen haben eventuell gerade Bedarf an neuen Mitarbeitern und so kann man unter Umständen einfach übernommen werden. Dies hilft dann beiden Seiten weiter und dafür sind die Minijobs auch gedacht.




