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Dieser Beitrag wurde am 5. Juni. 2008 in der Kategorie aus der Presse veröffentlicht.
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(openPR) – Am Wochenende sprach sich SPD Parteichef Kurt Beck für eine sozial verträgliche Grundversorgung mit Strom aus. Besonders für sozial Schwächere soll so die Stromversorgung, trotz steigender Preise, weiter garantiert werden. Kurt Beck schlug vor, einen Grundbedarf günstiger anzubieten. Fraktionsvize Kelber äußerte bereits konkrete Zahlen. Er wünscht sich, dass die ersten 500 kWh bis zu 30 Prozent unterhalb des marktüblichen Preises angeboten werden.
Dieser Verbrauch stellt circa ein Drittel des Jahresverbrauches eines Einpersonenhaushaltes dar. Rechtlich sieht er dabei keine Probleme, denn es würde kein Endpreis vorgeschrieben, sondern nur Bedingungen zur Angebotsstruktur. Den diskutierten Stromzuschuss für sozial Schwächere lehnte Kelber als zu bürokratische Lösung ab. Bei der SPD-Veranstaltung: Klimawandel und soziale Gerechtigkeit am Mittwoch sollen weitere Details zu Energiepreisen besprochen werden. All das scheint eine Vorbereitung für das große Gespräch am 20. und 27. Juni zu sein. Dann wollen die Energieexperten der Fraktion mit den Vertretern der Energiekonzerne und den Verbraucherschützern die Kursrichtung der Energiepolitik festlegen.
Eines ist allerdings jetzt schon klar, die Union lehnt die Idee vom Sozialstrom ab, dabei ist der Strom in fast keinem Industrieland Europas so teuer wie in Deutschland. SPD Fraktionsvize Kelber hofft auf eine Koalitionsdiskussion nach der Sommerpause.

Pressemitteilung von: TopTarif GmbH

Ein Beitrag von .

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Ein Kommentar

  1. baudoy
    kommentiert am 5. Juni 2008 um 11:19 | Permalink

    Die Grundidee für eine Art Sozialtarif für Strom finde ich gut. Für einen Telefonanschluss bei der Telekom, gibt es ja auch die Möglichkeit einen Sozialtarif zu nutzen. Sollte man aber alle Stromanbieter dazu verpflichten, oder nur die Grundversorger. Hier könnte man aber auch vermuten, daß Nutzer des Sozialtarifs zu Kunden zweiter Klasse werden, da diese ja weniger bezahlen. Vielleicht sollte man aber auch einfach nur die Stromkonzerne dazu verdonnern die Preisgestaltung fairer abzuwickeln. Ein weiterer Gedanke wäre, wenn die Regierung die Stromsteuern senken würde. Laut E.ON Energie ( http://www.eon-energie.com/pages/eea_de/Kunden/Preisinformationen/Strom/Strom3/index.htm ) gehen 41% des Strompreises an den Staat.

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